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Verletzungsrisiko minimieren
Der Damm - der Bereich zwischen Anus und Scheide - wird unter der Geburt stark beansprucht und gedehnt. Die Folge davon können Dammverletzungen sein, weil entweder das Gewebe unter dem Kopfdurchtritt des Kindes spontan reisst oder durch einen Dammschnitt bewusst erweitert wird.

Die Vorstellung einer Dammverletzung löst bei der schwangeren Frau zu Recht Ängste aus. Generell ist aber zu sagen, dass sowohl der Dammriss wie der Dammschnitt meist komplikationsfrei innert kurzer Zeit verheilen und keine Beschwerden mehr verursachen.

Auch Sie selber können dazu beitragen, das Verletzungsrisiko zu minimieren. Wir empfehlen Ihnen, das Dammgewebe in Vorbereitung auf die Geburt wiederholt zu massieren und damit geschmeidiger zu machen. Zwar ist die Dammmassage keine Garantie für eine verletzungsfreie Geburt, sie reduziert aber erwiesenermassen den Schweregrad der Verletzung. Durch eine regelmässige Massage des Dammes wird das Gewebe besser durchblutet und damit dehnungsfähiger.

Ab wann, wie oft und wie?
Beginnen Sie mit der Massage 6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin. Führen Sie die Massage regelmässig durch - wenn Sie mögen, sogar einmal täglich.

Zur Massage können Sie sich in der Apotheke ein spezielles Dammmassageöl kaufen, können aber auch ein naturbelassenes Öl wie Weizenkeimöl oder Olivenöl benutzen.

Vorgehen:
Eine warme Dusche oder ein warmes (Sitz-)Bad lockert das Gewebe auf, ist aber nicht zwingend immer nötig. Setzen Sie sich entspannt hin und stellen Sie die Knie auf. Bei den ersten Massagen ist ein Spiegel hilfreich. Platzieren Sie ihn so, dass Scheide, Damm und Anus zu sehen sind. Wärmen Sie das Massageöl mit sauberen Händen an und massieren Sie das Gewebe zwischen Anus und Scheide sanft ein. Führen Sie erst einen, bald beide Daumen rund drei Zentimeter tief in die Scheide ein und drücken Sie das Gewebe seitlich nach unten Richtung Anus bis sie ein leichtes Prickeln oder Brennen empfinden.

Achtung:
Bei Herpes, Soor oder anderen Vaginalinfektionen sollte die Dammmassage unterlassen werden.

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